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2021-05-07T00:00:00+00:00

Memmingen/Bad Wörishofen // Bayern
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Anrufer spricht Bedrohung gegen Impfzentrum im Allgäu aus

Polizeieinsatz in Memmingen und Bad Wörishofen - Polizei räumt Impfzentren und sucht diese mit Sprengstoffhund ab

Neuigkeit-ID 513GCX

Am Freitagabend, 07.05.2021, gegen 19.00 Uhr, ging auf der Hotline des Impfzentrum Memmingen/Bad Wörishofen ein Drohanruf von einer Männerstimme ein. Der Unbekannte wollte im Impfzentrum erscheinen und dann würde etwas passieren, so drohte er am Telefon. Umgehend wurde von der Verantwortlichen das Impfzentrum Memmingen und Bad Wörishofen geräumt und die Polizei verständigt.
Beim Eintreffen der Streifen an den beiden Impfzentren wurde der Bereich weiträumig abgesperrt. Mit Sprengstoffhunden wurden die Zentren abgesucht gegen 22.00 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Die Spürhunde konnten keine gefährlichen Stoffe oder Sprengstoffe aufspüren.
Die Polizei und Verantwortlichen nehmen die Bedrohung ernst. Die Objekte werden jetzt vermehrt bestreift und der Wachschutz aufgestockt.
Hinweis: Foto und Bewegtmaterial nur aus Memmingen!

POLIZEIMELDUNG
Gegen 18:50 Uhr am 07.05.2021 nahm eine Mitarbeiterin des Impfzentrums Bad Wörishofen einen Telefonanruf entgegen, bei dem eine Drohung gegen ein Impfzentrum geäußert wurde.

Die Verantwortlichen informierte nach dem Anruf, der von einer männlich klingenden Stimme abgesetzt wurde, unverzüglich die Polizei. Da die Impfzentren in Bad Wörishofen und Memmingen telefonisch unter derselben Hotline zu erreichen sind und die Drohung nicht gezielt gegen ein Impfzentrum gerichtet war, veranlassten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Polizei die geordnete Räumung der Impfzentren.

In Folge errichteten die Einsatzkräfte, bestehend aus den örtlich zuständigen Polizeiinspektionen und benachbarter Dienststellen, eine weiträumige Absperrung um die Impfzentren. Die Gebäude wurden anschließend von den Einsatzkräften, unter anderem mit Spürhunden, abgesucht, dabei fanden die Beamtinnen und Beamten keine verdächtigen Gegenstände. Die Impfzentren wurden im Anschluss gegen 22:00 Uhr wieder freigegeben. Insgesamt waren an den beiden Impfzentren rund 50 Polizeibeamtinnen und -beamte im Einsatz.

Für die nächste Zeit wird der Wachschutz verstärkt und auch die Polizei zeigt erhöhte Präsenz an den Impfzentren und im näheren Umfeld.

Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit in Richtung des noch unbekannten Anrufers. Einer ersten Einschätzung nach bestand zu keinem Zeitpunkt eine akute Gefahr für die Bevölkerung, die anwesenden Patienten oder das Personal.

Ein Großteil der Impfdosen konnte dank einer schnellen Reorganisation der Verantwortlichen noch vor Ort an die Patienten verabreicht werden. Patienten, die am Abend einen Termin hatten, wurde online bereits ein neuer Termin für Anfang der kommenden Woche angeboten.

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