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2017-09-11T00:00:00+00:00

Niederndorf // Österreich
Grenzübergreifende Großübung von Rettungskräften

Fiktiver Waldbrand beschäftigt zahlreiche Einsatzkräfte bei Großübung nahe Kufstein

Neuigkeit-ID 1F0CH

Am Samstag, 9. September 2017, fand in den Gemeinden Niederndorf und Niederndorferberg die diesjährige Hubschrauberübung statt.

Teilgenommen haben die Feuerwehren aus dem Abschnitt Niederndorf, das Bezirksfeuerwehrkommando, Flughelfer des BFV Kufstein und des BFV Schwaz, aus dem benachbarten Bayern die Feuerwehren aus dem Raume Sachrang, Führungskräfte und Flughelfer aus dem Kreisverband Rosenheim, je 1 Hubschrauber der Bundespolizei Österreich (EC135), der Polizei aus Bayern (EC135), Heli Tirol (Bell212), Rettungsdienst, bayerische Bergwacht, Bergrettung und Behördenvertreter – insgesamt ca. 200 Einsatzkräfte mit 40 Fahrzeugen.

Bereits um 08.00 Uhr begann der anstrengende Tag mit einem Vortrag „Einsatz Taktik Waldbrand mit Luftfahrzeugen“ durch den Sachgebietsleiter Flugdienst Jörg Degenhart (LFV Tirol). Anschließend wurden die Teilnehmer intensiv bei den verschiedenen Hubschraubern und Gerätschaften für Winden-, Tau- und Lastenflüge eingeschult. Die unterschiedlichen Arbeitsweisen und Vorschriften im Flugdienst in Tirol und Bayern waren ein besonderer Schwerpunkt für die gemeinsame Übung.

Am Nachmittag ab 12.30 Uhr erfolgte schließlich die Alarmierung zu einem Waldbrand in den Gemeinden Niederndorferberg und Rettenschöss, Ritzgraben, im Bereich der Almen „Scherer“ und „Mannerstätter“. Die örtlich zuständigen Feuerwehren bekämpften als Erste den Brand. Auf Grund der exponierten Lage erfolgte schließlich die Anforderung von Hubschraubern zur Erkundung, Unterstützung und Bewältigung des Einsatzszenarios. Die Führungskräfte in der Einsatzleitung und in der fliegerischen Einsatzleitung wurden dabei in höchstem Maße gefordert.

Lageführung und Dokumentation erfolgten durch das Bezirkskommando und das Bezirkszentralepersonal.

Immer wieder werden solche außergewöhnlichen Übungen zwischen Feuerwehren, Hubschrauberbesatzungen und im Grenzgebiet zu Bayern auch mit den dortigen Einsatzkräften durchgeführt, um bestens für den Anlassfall gerüstet zu sein.

Die aus der Übung gewonnenen Erkenntnisse wurden bereits bei der sofort angefügten Abschlussbesprechung analysiert. Als Übungsbeobachter waren mehrere Bürgermeister, Führungskräfte der Feuerwehren aus Kufstein und Rosenheim, der Sachgebietsleiter Flugdienst des Landesfeuerwehrverbandes und zahlreiche Zuschauer anwesend.

Die dedinag-Bilder (Tag):

  • Zahlreiche Hubschrauber im Einsatz
  • Rettungskräfte bereiten sich vor
  • Zahlreiche Schnittbilder
  • Mehrere O-Töne

dedinag-Standort: Oberpfalz