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2021-02-20T00:00:00+00:00

Panschwitz-Kuckau, S100 // Sachsen
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Fahrer schwerst verletzt, Hunde wohlauf nach Unfall - BMW M6 mit 500PS völlig zerstört

Leistung unterschätzt? 500 PS-Bolide kommt von Fahrbahn ab und entwurzelt Baum, Fahrer schwerst verletzt

Neuigkeit-ID 59TPCH

UPDATE
In den frühen Samstagabendstunden eilten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einem schweren Verkehrsunfall auf die S 100.

Hier verunglückte ein 40-jähriger BMW Fahrer, welcher von Panschwitz-Kuckau in Richtung Bautzen unterwegs war. Der Mann überholte einen vor ihm fahrenden VW Transporter und verlor dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der BMW geriet ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Verkehrszeichen und einem Baum. In der Folge überschlug er sich und kam auf dem angrenzenden Feld zum Stillstand. Er wurde in seinem Pkw eingeklemmt und musste durch die Kameraden der Feuerwehr befreit werden. Der schwer verletzte Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Dresdener Klinik geflogen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 115.000 Euro.

Die S 100 musste zur Bergung des Fahrzeugs und zur Unfallaufnahme für drei Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Görlitz hat die Unfallaufnahme und damit verbundene Ermittlungen übernommen.

Dass der Fahrer eines Sportwagens diesen Unfall überlebte, grenzt an ein Wunder: Gegen 18:00 Uhr war er mit seinem BMW M6 (Anschaffungspreis mind. 120.000 Euro) zwischen Panschwitz-Kuckau und Siebitz auf der S100 unterwegs, als er aus bislang unklarer Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Mit hoher Geschwindigkeit schoss er einen Abhang hinab, fällte mit der Fahrerseite einen Baum und kam dann völlig zerstört auf dem Feld zum Stehen. Anrückende Rettungskräfte versorgten den schwerst verletzten Fahrer, mussten ihn mit schwerem Gerät aus seinem Fahrzeugwrack befreien. Auch ein Rettungshubschrauber landete neben der Unfallstelle. Erst über 30 Minuten nach dem Unfall konnte der Patient befreit und mittels Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen werden.

Kräfte der Polizei übernahmen vor Ort die Ermittlungen und sicherten Spuren. Aus der Nähe wurde klar, welche Kräfte gewirkt haben müssen: Das Blech des M6 war bis zur Mittelkonsole geschoben, die Karosse insgesamt völlig zerstört. Ob der Fahrer des anscheinend frisch gekauften Fahrzeuges - dieses war mit roten Kennzeichen unterwegs - die über 500 PS Leistung unterschätzte oder ob andere Umstände für den Crash verantwortlich waren, wird nun ermittelt. Den Beamten vor Ort zu Folge war nicht klar, ob das Fahrzeug mit Winterreifen ausgestattet war. Dies wird nun ebenfalls überprüft.

Das Fahrzeug musste abgeschleppt, die S100 für mehr als zwei Stunden voll gesperrt werden.

dedinag-Bilder:

  • Totale der Einsatzstelle
  • Feuerwehr beim Schneiden am Unfallwagen
  • Rettungshubschrauber steht auf Feld
  • Hunde am Straßenrand angebunden (noch unklar, ob Zusammenhang besteht)
  • Rettungshubschrauber startet
  • Patient mit Feuerwehr und Rettungskräften am Hubschrauber
  • Besatzung des Hubschraubers mit FFP-Masken im Hubschrauber
  • Unfallwagen in diversen Einstellungen
  • abgetrenntes Dach liegt auf Feld
  • Blick in Motorraum mit BMW M-Schriftzug
  • Nahaufnahme Lenkrad und Sportsitze
  • Rotes Kennzeichen vorn und hinten
  • entwurzelter Baum in diversen Einstellungen
  • Polizei bei der Unfallaufnahme
  • Spuren auf der Straße und Schwenk zur Unfallstelle
  • zahlreiche Schnittbilder